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Prävention

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Prävention

Der Begriff „Prävention“ leitet sich vom lateinischen Wort „praevenire = zuvorkommen“ ab und wird in verschiedenen Zusammenhängen gebraucht.
Im Bereich der Medizin und Gesundheitspsychologie sowie in der Pädagogik wird er im Sinne der Vermeidung von körperlichen und seelischen Erkrankungen gebraucht, wobei das Prinzip „Vorbeugen ist besser als Heilen“ eine unbestrittene Geltung besitzt (vgl. Raabe 2004).

Die klassische Einteilung von Prävention differenziert zwischen Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention.

Primäre Prävention hat zum Ziel, die Entstehung von Essstörungen und deren Neuerkrankungen zu verhindern, Risikofaktoren vorzubeugen und schützende Faktoren zu fördern. Maßnahmen der Primärprävention sind an gesunde Personen ohne Essstörungssymptome gerichtet und zielen damit auf breite Schichten der Bevölkerung ab. (mehr...)

Das Ziel der Sekundärprävention besteht in der Früherkennung und Intervention, um ein Fortschreiten der Erkrankung und die Entwicklung einer voll ausgeprägten Störung zu verhindern. Die Maßnahmen setzen an bereits bestehenden Risikofaktoren an und zielen darauf ab, diese zu reduzieren. (mehr...)

Als Tertiärprävention wird die Vermeidung einer Verschlechterung eines voll ausgeprägten klinischen Krankheitsbildes bezeichnet. Sie umfasst Maßnahmen zur Rehabilitation, langfristigen Verhaltensänderung und Rückfallprophylaxe. (mehr...)

Im Laufe der Jahre haben sich verschiedene Angebote, Aktionen und Projekte bewährt, die je nach Bedarf und Interesse modifizierbar sind. So passen wir unsere Schulveranstaltungen gerne auch den Bedürfnissen anderer Einrichtungen (Jugendzentren o.ä.)  an. Präventionsveranstaltungen finden entweder in unseren Räumen oder bei der anfragenden Institution statt.

Angebot für Schulen

Schulveranstaltungen haben sich als wirkungsvolle Maßnahmen zur Prävention erwiesen. Die Behandlung dieser Thematik durch spezialisierte Fachkräfte hat sich bewährt, da die Schüler und Schülerinnen sich so unbefangener mit den Themen Essstörungen, Schönheitsideale, Kör- perbild und Selbstwahrnehmung auseinander setzen können.
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Angebot für Eltern

Unser Präventionsangebot richtet sich auch an Eltern. Die alarmierenden Statistiken zur Entwicklung und Verbreitung von Essstörungen können besonders bei Eltern von Teenagern zu Verunsicherung und Besorgnis führen. Dem Bedürfnis nach Information und Aufklärung zu den Themen Essstörung und gesundes Essverhalten kommen wir mit unseren Elternabenden nach.
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bauchgefuehl

bauchgefühl ist eine bayernweite Präventionsinitiative der Betriebskrankenkassen, die das Ziel verfolgt, die Entwicklung von Essstörungen durch Sensibilisierung und Information zu vermeiden. Gleichzeitig richtet sich die Kampagne aber auch an bereits betroffene Jungen und Mädchen und bietet diesen Unterstützung auf ihrem Weg aus der Essstörung.
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Engagement

Wie der bisherige Forschungsstand belegt, sind Jugendliche - insbesondere solche in der Pubertät - in erhöhtem Maße gefährdet, eine Essstörung zu entwickeln. Statistiken unterstreichen zudem die ernst zu nehmende Entwicklung, dass immer mehr Menschen an Essstörungen erkranken und dass besonders auch immer jüngere Menschen davon betroffen sind.
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